Scenario

1649-8526Jahrgang VIAusgabe 1Jahrgang 2012

Über die Autorinnen und Autoren

Doreen Bryant, Professorin für Germanistische Linguistik, Schwerpunkt Deutsch als Zweitsprache: Sprachdiagnostik und Sprachförderung an der Universität Tübingen. Das Interesse, die dramapädagogischen Möglichkeiten für die DaZ-Sprachförderung zu eruieren, entstand projektgebunden vor ca. drei Jahren, als die Stadt Tübingen ihr die sprachwissenschaftliche Verantwortung für das Theaterprojekt 'Stadt der Kinder – Pfingstcamp 2011' übertrug. Mit theater- und sozialpädagogischer Unterstützung erarbeitete sie gemeinsam mit den projektinvolvierten Studierenden ein dramapädagogisches Konzept für Grundschulkinder mit Sprachförderbedarf.

Email: doreen.bryant@uni-tuebingen.de

Romi Domkowsky, Theaterpädagogin (M.A.), ist Professorin für Ästhetische Bildung an der Evangelischen Hochschule Berlin und bundesweit als Dozentin in der Aus- und Weiterbildung von Theaterpädagogen tätig. Darüber hinaus arbeitet sie mit Kindern und Jugendlichen bei dem von ihr mitgegründeten Verein für Kinder- und Jugendkultursozialarbeit Zirkus Internationale e.V. Für ihre Dissertation führte sie eine groß angelegte vergleichende Longitudinalstudie über das Theaterspielen und seine Wirkungen auf junge Menschen durch.

Email: domkowsky@eh-berlin.de

Peadar Donohoe ist künstlerischer Leiter der Cyclone Repertory Company, Cork, und Dozent im Bereich Drama and Theatre Studies an der CIT Cork School of Music. Er ist bekannt für seine Shakespeare Sessions, Adaptionen von Shakespeare-Stücken, z.B. von Hamlet, Der Kaufmann von Venedig, Romeo und Julia und Macbeth. Es handelt sich dabei um stark gekürzte Fassungen der Originaltexte; Schülern wird in vereinfachter Sprache, aber intellektuell anspruchsvoller Weise der Weg zu Shakespeares Stücken geebnet. Während der Aufführungen werden die Schüler immer wieder zur Mitarbeit aufgefordert, einige werden gar zu Protagonisten auf der Bühne und im Anschluss an die Aufführung können die Schüler im Gespräch mit den Schauspielern ihr Wissen über Aspekte des jeweiligen Stückes vertiefen.

Email: peadarmd@gmail.com


Micha Fleiner studierte Französisch und Musik für das Europalehramt an Realschulen an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Gegenwärtig arbeitet und promoviert er am Institut für Romanistik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg mit den Schwerpunkten Dramapädagogik und Theaterdidaktik. Sein Arbeitsvorhaben zielt auf künstlerisch-ästhetische Lehr-Lern-Projekte vor dem Hintergrund einer interdisziplinär orientierten Französischlehrerausbildung.

Email: micha@michafleiner.de

Stefanie Giebert, ist nach der Promotion in anglistischer Literaturwissenschaft an der Universität Trier im Bereich der Sprachvermittlung Englisch tätig. Ihre Forschungsinteressen sind dramapädagogische Ansätze im Fremdsprachenunterricht und die phantastische Literatur. Seit 1998 ist sie aktives Mitglied in studentischen Theatergruppen, seit 2004 auch als Regisseurin und Autorin. Seit 2009 leitet sie das Business English Theatre Project der Hochschule in Reutlingen und führt dort Regie.

Email: Stefanie.Giebert@Reutlingen-University.de

Julia Kinze ist Soziologin und schrieb ihre Diplomarbeit zum Sprachgebrauch von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Qualitätsentwicklung und Standardsicherung des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung in Hamburg, wo sie Sprachfördermaßnahmen wie das Hamburger TheaterSprachCamp evaluiert und Diagnoseinstrumente entwickelt.

Email: Julia.Kinze@li-hamburg.de

Gerd Koch, Diplom-Pädagoge, ist Professor i. R. für Theorie und Praxis der Sozialen Kulturarbeit unter besonderer Berücksichtigung von Theater (1981 bis 2006). Bis 2010 war er wissenschaftlicher Leiter des Master-Studiengangs „Biographical and Creative Writing“ an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin. Er ist derzeit Vorsitzender der Gesellschaft für Theaterpädagogik e.V. und Mitherausgeber der Zeitschrift für Theaterpädagogik/KORRESPONDENZEN. In Zusammenarbeit mit ihm entstand eine Reihe von Publikationen: Wörterbuch der Theaterpädagogik, Berlin: Milow 2003 (zusammen mit Marianne Streisand), Differenz und Soziale Arbeit, Berlin: Milow 2003 (zusammen mit Heiko Kleve und Matthias Müller), Theaterarbeit in sozialen Feldern/Theatre Work in Social Fields, Frankfurt am Main 2004 (zusammen mit Sieglinde Roth, Florian Vaßen und Michael Wrentschur), „Können uns und euch und niemand helfen“. Die Mahagonnysierung der Welt, Frankfurt am Main 2006 (zusammen mit Florian Vaßen und Doris Zeilinger), Erzählen, was ich nicht weiß (zusammen mit Reiner Steinweg), Berlin: Milow 2006, und 100 Jahre Soziales Lehren und Lernen (zusammen mit Adriane Feustel), Berlin: Milow 2008. 

Email: koch@ash-berlin.eu

Almut Küppers ist Lehrerin für die Fächer Englisch, Deutsch, Deutsch als Fremdsprache, Politik und Drama und hat an verschiedenen Schulen in Deutschland, England und den USA gearbeitet. Nach der Promotion im Bereich Englischdidaktik absolvierte sie ihre praktische Ausbildungsphase (PGCE) in Birmingham, England, wo sie das Konzept Drama in Education kennenlernte und es seitdem als Unterrichtsprinzip in der Englischlehrerausbildung anwendet. Neben der Literaturdidaktik sind ihre Arbeitsschwerpunkte als Akademische Rätin an der Universität Frankfurt a.M. die Dramapädagogik in Verbindung mit dem trans- und interkulturellen Lernen, Medien sowie Content and Language Integrated Learning. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Europäische Dimension der Fremdsprachenlehrerausbildung. Derzeit ist sie im Sabbatical und lebt in Istanbul, wo sie an einem EU geförderten Comenius-Projekt mitarbeitet.

Email: A.Kueppers@em.uni-frankfurt.de

Wolfgang Sting ist Professor für Theaterpädagogik und Darstellendes Spiel an der Universität Hamburg im Fachbereich Erziehungswissenschaft. Er leitet den Master-Studiengang Performance Studies und bearbeitet folgende Forschungsfelder: Theorie und Praxis der Theaterpädagogik, Kinder- und Jugendtheater, Interkulturelles Theater, Kulturelle Bildung, TheaterSprachCamp Hamburg. Zahlreiche Veröffentlichungen.

Email: wolfgang.sting@uni-hamburg.de

Maik Walter absolvierte das Studium der Fächer Deutsch und Mathematik für das gymnasiale Lehramt und das Zusatzstudium Deutsch als Fremdsprache an der Humboldt-Universität zu Berlin. Dort war er anschließend als Wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig, bevor er zunächst für fünf Jahre an die Freie Universität und zum Institut für Deutsche Sprache nach Mannheim wechselte. In seiner Dissertation konzipierte er ein DaF-Lernerkorpus. Daneben leitet er als Theaterpädagoge Workshops und Fortbildungen im In- und Ausland und organisiert Theaterprojekte, wobei er Fremdsprachenvermittlung und Theaterarbeit verbindet. Dies führte 2009 zur Gründung von Textbewegung: Theater und Sprache (www.textbewegung.de).

Email: walter@textbewegung.de